Supervision und Coaching

Die Unterschiede zwischen Coaching und Supervision sind historischer Art. 

Der Begriff Coaching wurde ursprünglich im Sport verwendet und beschreibt, wie eine Person ("Coach") eine andere Person oder ein Team bei einer klar definierten Aufgabenstellung unterstützt. 

Der Begriff Supervision wurde ursprünglich in einem psychosozialen Setting verwendet. Supervision eröffnet einen Reflexionsraum, in dem SupervisandInnen unterstützt werden, Ihre eigenen arbeitsbezogenen Themen zu reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu erschließen.


Supervision ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Themen, die sich

  • durch die Arbeit mit KundInnen/PatientInnen/KlientInnen/SchülerInnen, 
  • durch Unzufriedenheit bzw. Konflikte im Team, 
  • durch schwierige Rahmenbedingungen und Unklarheiten ergeben.  


Supervision kann dabei unterstützen,

  • Probleme zu definieren und Lösungen zu erarbeiten,
  • Handlungsmöglichkeiten zu erweitern,
  • Arbeitsabläufe und Rollen zu präzisieren, um eine effektive Zusammenarbeit zu fördern,
  • Entscheidungsprozesse zu definieren,
  • destruktive oder hinderliche gruppendynamische Mechanismen zu erkennen und zu korrigieren,
  • Gruppenphänomene für die Teamentwicklung zu nutzen.

 

In der Praxis vermischen sich die beiden Formate. Ich richte mich bei meiner Arbeit nach dem Auftrag meiner KundInnen. 

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